Von Juni bis September 2007 wurde das erste Bürgermonitoring der Metropolregion Rhein-Neckar mit den Ziel durchgeführt, wichtige Erkenntnisse und Impulse für die Regionalentwicklung zu erhalten. Es bestand aus einer repräsentativen telefonischen Befragung sowie einer Onlineumfrage.
Öffentlichkeitsarbeit wurde intensiviert!
Nur rund zweieinhalb Jahre nach der Ernennung zur Europäischen Metropolregion haben bereits 77,8 % der Bewohner schon einmal von der Metropolregion Rhein-Neckar gehört. Am Beispiel der Einwohnerzahl zeigt sich jedoch, dass vielfach das Wissen über die Region fehlt. Lediglich 6,2 % der Befragten konnten die Einwohnerzahl der Metropolregion Rhein-Neckar annähernd richtig einschätzen. Dies macht deutlich, dass bei den Bürgern noch ein erheblicher Informationsbedarf besteht. Daher wurden Projekte, die die Einwohner der Region im Blickpunkt haben, weiter vorangetrieben. Mit der Halle der Metropolregion Rhein-Neckar auf dem Mannheimer Maimarkt, der neu gestalteten Ausstellungshalle im Holiday Park Haßloch sowie weiteren Projekten und Veranstaltungen wurden die Bürger stärker informiert, interessiert und involviert.
Bürgerschaftliches Engagement wurde gestärkt und erlebbar gemacht!
Ein weiteres wichtiges Ergebnis des Bürgermonitorings 2007 war, dass die Bewohner der Metropolregion Rhein-Neckar nicht nur überdurchschnittlich stark ehrenamtlich tätig sind, sondern zudem ein großes Potenzial an bürgerschaftlichem Engagement bislang noch ungenutzt bleibt. Nicht zuletzt deshalb beteiligte sich die Metropolregion Rhein-Neckar im September 2008 - als erste Region bundesweit - mit großem Erfolg an der "Woche des bürgerschaftlichen Engagements". Am ersten
Freiwilligentag der Metropolregion Rhein-Neckar beteiligten sich am 20. September 2008 über 6.700 Menschen - Deutschlandrekord! Zweite regionale Aktion war die erstmalige Ausschreibung und Verleihung des
Bürgerpreises der Stiftung Metropolregion Rhein-Neckar.
Im Folgenden haben wir einige Ergebnisse des Bürgermonitorings 2007 der Metropolregion Rhein-Neckar für Sie zusammengestellt:
Wussten Sie, ...
..., dass fast jeder Bürger bereits von der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) gehört hat?
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Die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) besitzt bei ihren Bürgern einen hohen Bekanntheitsgrad. 77,8 Prozent der Befragten erklären spontan, dass ihnen die Region bekannt ist. Je älter die Befragten sind, desto höher ist der Bekanntheitsgrad. Ab einem Alter von 66 Jahren nimmt der Bekanntheitsgrad jedoch wieder ab. Der Bekanntheitsgrad der Region liegt bei Männern (80,9 %) höher als bei Frauen (74,9 %). Einen Unterschied macht der Bildungsabschluss: je höher dieser ist, umso bekannter ist den Bürgern die Region. Die Bekanntheit nimmt mit zunehmender Entfernung von den Oberzentren Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim kontinuierlich ab.
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..., dass nur 6,2 % der Befragten die Einwohnerzahl der Region richtig eingeschätzt haben?
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Die Metropolregion Rhein-Neckar hat rd. 2,4 Mio. Einwohner. Lediglich 6,2 Prozent der Befragten schätzten die Einwohnerzahl der Region annähernd richtig ein. Die Meisten unterschätzen diese mehr oder weniger stark. Im Kreis Bergstraße, in Neustadt und im Rhein-Neckar-Kreis wird die Einwohnerzahl am häufigsten – wenn auch auf niedrigem Niveau – richtig eingeschätzt. Am Beispiel der Einwohnerzahl wird deutlich, dass die Bürger wenig über die Region wissen.
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..., dass nur rd. 22 % der Befragten sich ein mindestens gutes Wissen über die Region zuschreiben?
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Zu ihrem Wissen über die Metropolregion Rhein-Neckar insgesamt befragt, schätzen die Bürger dieses eher zurückhaltend ein. Lediglich 21,8 Prozent der Befragten schreiben sich ein sehr gutes oder gutes Wissen über die Region zu. Dabei spielt das Alter eine Rolle: je älter die Bürger sind, desto besser schätzen sie ihr Wissen ein. Männer attestieren sich ein besseres Wissen über die Region als Frauen. Mit höherem Bildungsabschluss wird das Wissen über die Region besser eingeschätzt. Darüber hinaus nimmt mit zunehmender Entfernung von den Oberzentren Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim das selbst eingeschätzte Wissen ab.
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..., dass den Bürgern zur MRN spontan die außerordentliche Lebensqualität einfällt?
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Die Bürger wurden gebeten, spontan zu nennen, was ihnen zur Metropolregion Rhein-Neckar einfällt. Da die Frage offen gestellt wurde, d.h. keine Antworten vorgegeben waren, hatten die Bürger die Möglichkeit, auch mehrere Antworten zu geben.
Mit dem Begriff der Metropolregion Rhein-Neckar werden insbesondere Kultur und Sport und damit auch zahlreiche Freizeitangebote verbunden, ebenso wie kulturelle und landschaftliche Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse. Aber auch gute Einkaufsmöglichkeiten, wirtschaftliche Stärke wie auch ihre zentrale Lage werden von den Bürgern mit der Region assoziiert.
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..., dass die Lebensqualität als besondere Stärke der MRN wahrgenommen wird?
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Die Bürger wurden gebeten, konkrete Stärken und Vorteile zu nennen, die ihnen zur Metropolregion Rhein-Neckar einfallen. Da die Fragen offen gestellt wurden, d.h. keine Antworten vorgegeben waren, hatten die Bürger die Möglichkeit, auch mehrere Antworten zu geben.
In der Metropolregion Rhein-Neckar lässt es sich zweifelsohne sehr gut leben. Sie bietet zahlreiche kulturelle Erlebnisse und (historische) Sehenswürdigkeiten, die Landschaft ist sehr attraktiv und Naturräume zahlreich gegeben. Die Freizeit- wie auch die Einkaufsmöglichkeiten sind vielfältig. Insgesamt wird als Stärke der Region auch die Verkehrsinfrastruktur hervorgehoben, dass alles gut und schnell erreichbar ist. Aber auch die wirtschaftliche Stärke der Region und ihr Arbeitsmarkt sehen viele Bürger als Vorteil – auch gegenüber anderen Regionen.
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Und das sagten einzelne Bürger zu den Vorteilen und Stärken der Metropolregion Rhein-Neckar:
- „Der Freizeitwert ist höher als in anderen Regionen, man kann die Freizeit individueller und abwechslungsreicher gestalten, Region hat ein sehr großes kulturelles Angebot.“
- „Sehr vielseitig, sehr geschichtsträchtig sehr historisch, gutes kulturelles Angebot, sehr grüne Region“
- „Hohe Lebensqualität. Die Lage ist gut, wird auch als süddeutsche Toscana bezeichnet. Riesige Einkaufsmöglichkeiten, die an Weltstädte erinnert. Gute Sportveranstaltungen, Industriepotenzial ist hoch, viel Forschung.“
- „Sehr gute Einkaufsmöglichkeiten, viele Arbeitsplätze, vielseitiges Freizeitgestaltungsangebot.“
- „Die Menschen sind sehr zugänglich, schöne Gegend, gute Arbeitsmöglichkeiten, es gibt viele Firmen.“
- „Der Arbeitsmarkt ist gut, man bekommt besser Arbeit als anderswo.“
- „Die Wirtschaftskraft der Region ist sehr hoch.“ „Super Ausbildungsangebote, gute Unis, starke Forschung, starke Wirtschaft, bekannte Firmen die fortschrittlich sind: SAP, BASF, Heidelberger Druckmaschinen.“
- „Sie überwindet Landesgrenzen so dass die Region zusammenwächst.“
- „Allein dass die Gemeinden sich verbunden haben, ist eine Stärke, dass nicht mehr einzelne Gebiete alleine arbeiten, sondern dass sie sich zusammengeschlossen haben.“
- „Die Metropolregion bündelt die Kräfte und ist konstruktiv und zukunftsträchtig.“
..., dass rund 45 % der befragten Bürger keine Nachteile oder Schwächen zur MRN benennen?
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Die Bürger wurden gebeten, konkrete Schwächen und Nachteile zu nennen, die ihnen zur Metropolregion Rhein-Neckar einfallen. Da die Fragen offen gestellt wurden, d.h. keine Antworten vorgegeben waren, hatten die Bürger die Möglichkeit, auch mehrere Antworten zu geben.
Während als Vorteil die sehr guten Verkehrsanbindungen in der Metropolregion Rhein-Neckar genannt worden sind, sind jedoch 16,3 Prozent der Bürger der Ansicht, dass die Öffentlichen Verkehrsmittel eine Schwäche der Region darstellen insbesondere in den ländlichen Teilen der Region. Darüber hinaus werden Schwachpunkte hinsichtlich des Umweltschutzes und soziale Probleme wie die Sicherheit oder Angebote für Jugendliche moniert.
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Und das sagten einzelne Bürger zu den Nachteilen und Schwächen der Metropolregion Rhein-Neckar:
- „Schlecht abends wegzugehen, da man mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht wieder Heim kommt.“
- „Ländliche Kreise haben eine schlechte Verkehrsverbindung, man ist immer auf das private PKW angewiesen.“
- „Für ältere Leute sind gewisse Probleme vorhanden in Bezug auf günstiges Wohnen in Stadtnähe oder Innenstadtbereich; hohe Mieten für allein stehende Menschen; Altersarmut.“
- „Im Breitensport, besonders im Fussball, haperts noch etwas, das hat Auswirkungen auf den Spitzensport, den Fußball besonders, da gibt es oben nichts.“
- „Es wird zu wenig für den Umweltschutz gemacht.“
- „Drei Bundesländer, deshalb dauern Entscheidungen länger und es ist schwierig auf einen Nenner zu kommen.“
- „Mangelnde Kooperationen der Städte untereinander.“
- „Das Zusammenspiel in der Region klappt noch nicht so gut.“
- „Zu wenige Menschen wissen von der Metropolregion und dass sie darin leben, es sollte besser bewusst gemacht werden durch Plakate und Flyer.“
- „Schlechter Informationsfluss, Zeitungen sind sehr regional begrenzt.“
- „Es könnte mehr Informationen über die Randgebiete geben, es dreht sich hauptsächlich um die Städte.“
..., dass die Attraktivität der MRN höher bewertet wird als die Attraktivität des eigenen Wohnorts?
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Die überwiegende Mehrheit von 71 Prozent schreibt der MRN eine hohe Attraktivität zu. Interessanterweise wird die Attraktivität der MRN höher bewertet als die des eigenen Wohnortes, dem 61 Prozent Attraktivität zuschreiben. Der Unterschied in den Attraktivitätsbewertungen der Region und des Wohnortes ist bei den 16 bis 25-jährigen, und hier vor allem bei den jungen Frauen, am größten. Die Region hat bei ihnen einen deutlichen Attraktivitätsvorsprung im Vergleich zur Bewertung des Wohnorts. Auch hier zeigt sich die Bedeutung des Bildungsabschluss: je höher dieser ist, desto attraktiver wird die Region bewertet, der Wohnort hingegen von allen Bildungsgruppen gleich eingeschätzt. Die Wohndauer in der Region dagegen wirkt sich positiv auf die Bewertung der Attraktivität des Wohnortes aus: Je länger die Bürger in der Region leben, umso höher bewerten sie seine Attraktivität. Besonders attraktiv wird die Region von den Bürgern bewertet, die in den letzten fünf Jahren hinzugezogen sind.
Die Wahrnehmung der Attraktivität hängt nicht von der Entfernung zu den Oberzentren ab: Sowohl der Wohnort als auch die MRN sind für die Bewohner der Oberzentren als auch für diejenigen im weiteren Umkreis gleich attraktiv.
Bürger, die ihr Wissen über die Metropolregion Rhein-Neckar mit mindestens „gut“ einschätzen, bewerten die Attraktivität der Region deutlich positiver.
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..., dass die Bürger sich stark mit ihrem Wohnort verbunden fühlen?
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Die Verbundenheit der Befragten mit ihrem Wohnort ist grundsätzlicher höher als mit der Region. Die Verbundenheit mit der Region ist eher neutral ausgeprägt, d.h. weder positiv noch negativ auffällig. Je weiter die Bürger von den Oberzentren entfernt leben, umso stärker ist die Verbundenheit zum Wohnort. Je geringer die Bürger von den Oberzentren entfernt leben, desto stärker ist ihre Verbundenheit zur Region.
Mit zunehmendem Alter nimmt die Verbundenheit sowohl mit dem Wohnort als auch und der Region zu. Mit steigendem Bildungsabschluss, sinkt die Verbundenheit mit dem Wohnort, während die zur Region konstant bleibt. Je länger die Bürger in der Region leben, umso stärker ist die Verbundenheit mit dem Wohnort ausgeprägt, die Verbundenheit mit der MRN bleibt hingegen konstant.
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..., dass fast 80 % der Befragten wieder am Bürgermonitoring teilnehmen möchten?
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Von den 2000 im Juni befragten Bürgern möchte die Mehrheit (78,1 Prozent) an weiteren Befragungen zur Metropolregion Rhein-Neckar teilnehmen. Sie bevorzugen es, telefonisch befragt zu werden. Rund ein Viertel präferieren die Online-Befragung über das Internet.
Denn die Bürger sagen:
- „Es ist wichtig, dass Befragungen stattfinden.“
- „Die Fragestellung ist sehr angenehm.“
- „Das Interview hat mir sehr Spaß gemacht.“
- „Ich finde es sehr gut, dass zum Wohle der Metropolregion Rhein-Neckar eine solche Studie durchgeführt und somit am Wohle der Region gearbeitet wird.“
..., dass fast jeder zweite Bürger der Region ehrenamtlich tätig ist?
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Grafiken durch Klick vergrößerbar | | Der Anteil der ehrenamtlich Tätigen in der MRN liegt mit 45 Prozent deutlich über dem bundesdeutschen Durchschnitt von 36 Prozent. Im baden-württembergischen Teil der Metropolregion entspricht der Anteil der ehrenamtlich Tätigen mit 42 Prozent dem allgemeinen Durchschnitt des Bundeslandes. Im rheinland-pfälzischen Teil der Metropolregion hingegen liegt der Anteil der ehrenamtlich Tätigen mit 45,9 Prozent deutlich über dem Landesdurchschnitt von 39 Prozent. Im hessischen Teil der Metropolregion geben sogar 50,7 Prozent der Befragten an, ehrenamtlich tätig zu sein. Im ganz Hessen sind dies lediglich 39 Prozent. |
..., dass die über 45-jährigen Bürger am stärksten ehrenamtlich engagiert sind?
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| | Das ehrenamtliche Engagement in der Region steigt mit zunehmendem Alter: Sind die 16- bis 25-Jährigen noch zu 35,8 Prozent engagiert, so steigt die Quote bei den über 45-Jährigen auf 51,6 Prozent. In der MRN sind Männer (47,1 Prozent) etwas häufiger ehrenamtlich tätig als Frauen (42,9 Prozent). Hinsichtlich der Schulbildung gibt es keine auffälligen Unterschiede. Bürger mit unterschiedlichen Schulabschlüssen finden sich zu etwa gleichen Teilen unter den Ehrenamtlichen. |
..., dass sich jeder zweite Neubürger ehrenamtlich engagieren will?
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| | Insgesamt gaben 31 Prozent der 2.000 befragten Bürger in der Region an, dass sie sich gerne ehrenamtlich engagieren möchten. Auffällig ist, dass insbesondere die Gruppe der neu Zugezogenen ein hohes ehrenamtliches Potenzial hat. Über 50 Prozent der Befragten, die in den letzten fünf Jahren in die Region gezogen sind, können sich vorstellen, ehrenamtlich tätig zu werden. In den verschiedenen Altersgruppen zeigt sich, dass dieser Wunsch bei den jüngsten Befragten (16- bis 25-jährige) mit rund 43 Prozent am stärksten ist. Während bei den Frauen die Engagementquote geringer ist als bei den Männern, so möchten knapp 10 Prozent mehr Frauen als Männer zukünftig ein Ehrenamt ergreifen. |
..., dass uns die Bürger nach rund 100 Fragen noch etwas mit auf den Weg geben wollten?
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- „Ich möchte sagen, dass das hier ein schönes "Eck" ist, in dem wir wohnen.“
- „Ich möchte nirgendwo anders leben.“
- „Man sollte stolz sein, dass man in dieser Region leben darf.“
- „In der Region ist es lebenswert, ich will nicht mehr weg.“
- „Die Menschen sollen mehr hinschauen. Die meisten Menschen hier in der Region wissen nicht, was die Region für einen Fundus hat.“
- „Ich fühl mich sehr wohl hier.“
- „Ich lebe sehr gerne in der Region, alles wird geboten. Die Natur ist sehr schön, besonders für Kinder. Ich bin glücklich in der Region, in der ich lebe.“
- „Ich finde es toll, hier zu leben.“
- „Ich hoffe, dass es mit der Region weiter aufwärts geht.“
- „Ich wünsche der Rhein-Neckar-Region viel Erfolg.“
- „Ich finde, ihr macht das gut.“
- „Zu wenig Infos über die Metropolregion, bessere Publicitymaßnahmen wären notwendig, um die Metropolregion bei der Bevölkerung zum Thema zu machen.“
- „Besserer Informationsfluss wäre wünschenswert, da man sich doch mehr Informationen wünscht über die Region.“
- „Man sollte ein bisschen mehr darauf achten, dass alle Menschen untereinander ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln. Durch den Zusammenschluss zur Metropolregion sollte keines der drei Bundesländer für sich alleine leben.“
- „Die Region sollte enger zusammenwachsen und die Ressourcen sollten besser genutzt werden.“
Wissenswertes zum Bürgermonitoring der Metropolregion Rhein-Neckar
Das Bürgermonitoring der Metropolregion Rhein-Neckar 2007 bestand aus einer repräsentativen telefonischen Befragung von 2.000 Bürgern der Metropolregion Rhein-Neckar sowie einer Onlineumfrage, an der sich 106 Personen beteiligten. Die repräsentative Telefonbefragung wurde im Juni 2007 im Auftrag der MRN GmbH von der C.M.R. AG durchgeführt. Die Zielgruppe des Bürgermonitorings der Metropolregion Rhein-Neckar waren deutschsprachige Personen über 16 Jahre und mit Wohnsitz in der Metropolregion Rhein-Neckar. Themen der Befragung waren im weitesten Sinne Wissen und Vorstellungen über die Metropolregion Rhein-Neckar sowie Zufriedenheiten (wahrgenommene Lebensqualität) und die persönliche Relevanz von Lebensbereichen in der Region. Mit dem Bürgermonitoring werden einerseits Aussagen über die gesamte Region und andererseits auch über die fünfzehn räumlichen Einheiten der Region, die kreisfreien Städte und Landkreise, möglich:
- Stadt Frankenthal
- Stadt Landau
- Stadt Ludwigshafen
- Stadt Neustadt
- Stadt Speyer
- Stadt Worms
- Landkreis Bad Dürkheim
- Landkreis Germersheim
- Landkreis Südliche Weinstraße
- Rhein-Pfalz-Kreis
- Landkreis Bergstraße
- Stadt Heidelberg
- Stadt Mannheim
- Neckar-Odenwald-Kreis
- Rhein-Neckar-Kreis (dieser wurde aufgrund seiner Größe unterteilt in eine südliche und nördliche Region)
Das Projekt Bürger in Bewegung ist ein Kooperationsprojekt zwischen der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und dem Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung in Speyer, das beratend begleitet wird von der Q | Agentur für Forschung GmbH, Mannheim. Projektleiterin ist Sylvana Mehrwald von der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH, wissenschaftlicher Leiter Professor Dr. Helmut Klages vom Deutschen Forschungsinstitut für öffentliche Verwaltung in Speyer.
Ansprechpartnerin:
Carmen Daramus
Metropolregion Rhein-Neckar GmbH
Tel.: 0621 12987-44
E-Mail: carmen.daramus@m-r-n.com